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In den Niederlanden ist das Trennen von Biomüll Pflicht, in Deutschland und Belgien wird es gefördert. Doch Kompostieren macht auch ohne Vorschriften Spaß! Es fällt weniger Müll an und Sie brauchen nicht mehr alle 14 Tage Ihre stinkende Biotonne entleeren zu lassen (ein guter Komposthaufen riecht kaum) und als Bonus erhalten Sie einen Bodenverbesserer.
Ein Kompostierfass ist ringsum geschlossen, so dass nur durch den Deckel Sauerstoff eindringen kann. Sofern Sie den Inhalt nicht regelmäßig umrühren, tritt ein Gärungsprozess ein. Der Biomüll schrumpft stark in sich zusammen. Was übrig bleibt, riecht nach „Mist“ und kann auch als solcher seine Verwendung finden. Kompostbehälter sind rundherum perforiert, so dass der Inhalt an der Luft verrottet. Diesen Vorgang kann man durch die Verwendung eines Kompostierbeschleunigers verkürzen. Der Kompost kann als Dünger in einer 2 cm dicken Schicht über den Garten verteilt werden und verursacht keine unangenehmen Gerüche.
Sorgsam aufbereitetes und somit teures Trinkwasser zum Bewässern von Pflanzen zu benutzen, ist eine wahre Verschwendung. Die Wassereinsparung macht sich nicht nur in Ihrem Geldbeutel bemerkbar, sondern liefert auch einen sehr positiven Beitrag zum Umweltschutz. Mit Hilfe von Regentonnen sorgen Sie dafür, dass das Regenwasser im Sommer dort hingelangt, wo es hingehört: in Ihren Garten und nicht in die Kanalisation.