Campina war auf der Suche nach neuen, solideren Produktträger und erkundigte sich diesbezüglich bei Engels.


Campina ist ein großer Spieler in der Milchwirtschaft. Das Unternehmen hat daher strenge Maßnahmen getroffen, um die Qualität seiner Produkte hoch zu halten. In 2001 wurde neue Apparatur in Gebrauch genommen, um Proben auf Bakterienbildung zu testen. Ferner wurde ein automatisches System für die Probennahme installiert. Die anfänglichen Verpackungsmittel, um die Proben aus dem Produkt zu ziehen, wurden jedoch schnell beschädigt, wodurch sie nicht mehr reibungslos durch den Probennahme-Roboter glitten. 

Engels erhielt den Auftrag, solch eine universelle Verpackung zu entwerfen. Bei der Analyse, um das richtige Produkt zu konzipieren, müssen verschiedene Anforderungen hinsichtlich der ‚Einsatzfähigkeit’ und ‚Transportfähigkeit’ beachtet werden. Die Behälter müssen u.a. :

  • perforiert sein, so dass die Produkte in der Klimakammer schnell die gewünschte Temperatur von 37° C erreichen.
  • Eine exakte Positionierung der Milchprodukte ist erforderlich, damit der Roboter immer an der richtigen Stelle einsticht.
  • Bei der Höhe der Behälter muss die Einstichtiefe des Roboters und die Höhe der Anzahl der einzulagernden Produkte beachtet werden.
  • Mit Barcode-Ettiketten versehen werden.
  • Einfach zu reinigen sein.
  • Bis zu 12 kg tragfähig sein.

Campina will insgesamt 13 verschiedene Produkte unterbringen. Durch die komplexen Handlungen mit dem Probennahme-Roboter reichte ein Standardbehälter nicht aus. Aber ein völlig neues Produkt wäre - angesichts der geringen Menge, die Campina benötigte - viel zu teuer. Daher fiel in dem fall die Wahl auf einen Standardbehälter mit maßgeschneidertem Einsatz. Um den Kostpreis noch weiter zu drücken, wurde nach möglichst wenig Einsatzvarianten gesucht, so dass mit jeder Vakuumspritzform möglichst viele Einsätze hergestellt werden konnten. Das Ergebnis war, dass man drei Behältertypen mit unterschiedlicher Höhe und vier völlig verschiedenen Einsätze erhielt.

Günstiger durch Maßarbeit.

Engels hat neben einer breit gefächerten Skala an Standardbehältern aus dem Katalog auch die Möglichkeit, Halbstandardprodukte herzustellen und zu liefern. Es geht um ein System, bei dem man von universellen Behältern (vier Seiten und ein Boden, hergestellt laut Standardmaße), in die dann über den Einbau eines maßgeschneiderten Einsatzes der Kundenfrage optimal entsprochen werden kann. Die Behälter wurden im November 2004 geliefert und werden seither benutzt. Operationell entsprechen sie ausgezeichnet den Erwartungen und nach drei Jahren sind die Behälter noch immer nicht beschädigt. Engels hat mit der Realisierung dieses Projekts wiederum gezeigt, dass das Unternehmen jedem Produktionssystem einen Mehrwert liefern kann.